Ausstellungseröffnung ´Klimaturgie´am Landratsamt

Am Dienstag, den 17. April um 17:00 Uhr wird unsere Ausstellung zum Klimawandel ´Klimaturgie´ im Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis in Villingen-Schwenningen eröffnet.

Zur Eröffnung wird Landrat Sven Hinterseh und Herr Armin Schott, stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins Umweltzentrum Schwarzwald Baar Neckar, ein Grußwort sprechen. Eine Einführung in die Ausstellung erfolgt im Anschluss durch die Projektleitung Angie Manton.

Das Projekt „Mit Freundschaft begegnen - Einbindung von Flüchtlingen durch gemeinsame Naturereignisse“ wurde von der Stiftung Naturschutzfonds BW gefördert. In diesem Rahmen hat das Umweltzentrum unter Einbindung einer Flüchtlingsklasse der Albert-Schweitzer-Schule in Villingen eine Ausstellung zum Klimawandel konzipiert.

Die Ausstellung behandelt verschiedene Aspekte des Klimawandels. Überwiegend aus „Wohlstandsmüll“ konzipiert, spiegelt sie in ihrer Einfachheit und Natürlichkeit einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen wider. Die Exponate wurden in Zusammenarbeit mit den jungen Flüchtlingen erstellt und beinhalten deren persönliche Erlebnisse. So entstand eine Ausstellung, die auch durch die bewusst einfache und ressourcenschonende Gestaltung ansprechend und informativ auf den Betrachter wirkt.

Wir freuen uns, dass die Ausstellung nun ein weiteres Mal der Öffentlichkeit zugänglich wird und freuen uns auf Ihr Kommen.

Teppichübergabe im Umweltministerium

Am 16. März nahm Herr Staatssekretär André Baumann im Umweltministerium in Stuttgart eine Darstellung des Schwenninger Moos in Form eines Wandteppichs aus Wollfilz entgegen. Dieser wurde vom Umweltzentrum Schwarzwald Baar Neckar übergeben. Der Teppich ist im Rahmen eines Projektes zur Integration von geflüchteten Menschen „Mit Freundschaft begegnen - Einbindung von Flüchtlingen durch gemeinsame Naturerlebnisse“ entstanden. Gemeinsam haben geflüchtete und deutsche Frauen aus der von Evelyn Preuß ins Leben gerufene Frauengruppe des Arbeitskreises Asyl Villingen-Schwenningen diesen Wandteppich gestaltet. Dabei wurden sie handwerklich unterstützt von Ulrike v. Kutzleben-Hausen vom BUND.

Neben der farbenfrohen Darstellung beeindruckt vor allem die vielfältige, kreative Umsetzung von eigenen Erfahrungen der Künstlerinnen.  So wurde der Teppich als Ergebnis gemeinsamen Schaffens ein besonderes Exponat einer Ausstellung zum Klimawandel im Umweltzentrum SBN. Damit wurde die Rolle von Mooren als Wasserspeicher, CO2-Senke und Lebensraum für bedrohte Arten und seine Bedrohung durch den Klimawandel thematisiert. Die Ausstellung entstand ebenfalls unter Einbindung von geflüchteten Menschen im Rahmen des Projektes. Gefördert wurde das Projekt von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg.

Herr Staatssekretär Baumann empfang die Überbringer des Teppichs sehr herzlich und nahm sich Zeit auch über die Weiterentwicklung des Umweltzentrums zu sprechen.

Auf dem Bild sind zusehen: (von li nach re): Angie Manton (Projektleitung Umweltzentrum SBN), Ulrike v. Kutzleben-Hausen (BUND), Evelyn Preuß (Ak-Asyl VS), Armin Schott (Stellvertretender Vorsitzende UWZ), Staatssekretär André Baumann (UM).

Mit den Tieren unterwegs auf der Baar

Das Team des Umweltzentrums hat sich im  Februar in der verschneiten Region umgeschaut und einige Bilder von den Bewohnern der Baar mitgebracht. Auf den ersten Blick erscheint die offene Landschaft der Baar am kalten Wintermorgen still und relativ unbelebt. Wer aber etwas genauer hinschaut, kann einige Bewohner der Landschaft entdecken. In mehreren Teilen der Baar kommt das aus Asien stammende Damwild vor. Diese Hirschart liebt die offene Landschaft, wo Feinde früh erkennbar sind. In Rudeln lebend, verteilt sich die Aufgabe des Sichtens auf viele scharfe Augen.

Vor allem nach kalten Winternächten nutzen die Füchse die wärmenden Sonnenstrahlen, um auf Wiesen und  Äckern nach Mäusen zu suchen. Unter dem Schnee laufende Mäuse werden dabei durch das feine Gehör geortet und mit einem bogenförmigen Sprung erbeutet. Der Fuchs ist in der kalten Jahreszeit durch sein dichtes Winterfell angepasst.

Auch die Hasen feiern Winterhochzeit. Nur noch selten sind bei uns die typischen Hochzeitsansammlungen zu beobachten. Viel mehr als unter den Fressfeinden wie Fuchs und Uhu leiden die Hasen unter einer ausgeräumten Landschaft und intensiver Bodennutzung.

Eine völlig andere Strategie verfolgt das Hermelin. Der kleine Mäusejäger verfärbt sich im Winterfell weiß. Nur die Schwanzspitze bleibt schwarz. Damit ist das Tier in verschneiter Landschaft fast unsichtbar.

     

 

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