Mit den Tieren unterwegs auf der Baar

Das Team des Umweltzentrums hat sich in der verschneiten Region umgeschaut und einige Bilder von den Bewohnern der Baar mitgebracht. Auf den ersten Blick erscheint die offene Landschaft der Baar am kalten Wintermorgen still und relativ unbelebt. Wer aber etwas genauer hinschaut, kann einige Bewohner der Landschaft entdecken. In mehreren Teilen der Baar kommt das aus Asien stammende Damwild vor. Diese Hirschart liebt die offene Landschaft, wo Feinde früh erkennbar sind. In Rudeln lebend, verteilt sich die Aufgabe des Sichtens auf viele scharfe Augen.

Vor allem nach kalten Winternächten nutzen die Füchse die wärmenden Sonnenstrahlen, um auf Wiesen und  Äckern nach Mäusen zu suchen. Unter dem Schnee laufende Mäuse werden dabei durch das feine Gehör geortet und mit einem bogenförmigen Sprung erbeutet. Der Fuchs ist in der kalten Jahreszeit durch sein dichtes Winterfell angepasst.

Auch die Hasen feiern Winterhochzeit. Nur noch selten sind bei uns die typischen Hochzeitsansammlungen zu beobachten. Viel mehr als unter den Fressfeinden wie Fuchs und Uhu leiden die Hasen unter einer ausgeräumten Landschaft und intensiver Bodennutzung.

Eine völlig andere Strategie verfolgt das Hermelin. Der kleine Mäusejäger verfärbt sich im Winterfell weiß. Nur die Schwanzspitze bleibt schwarz. Damit ist das Tier in verschneiter Landschaft fast unsichtbar.

     

 

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